EXPEDITIONSTOUR
auf dem noch weitgehend unberührten
Teil der Lafnitz, die hier das letzte noch naturbelassene Flachlandgewässer Österreichs
ist.
Für die landschaftlich äusserst reizvolle Strecke müssen
allerdings einige Probleme, wie z.B. den Fluss sperrende Bäume, die
engen Kurven (Mäander), aber auch diverse Untiefen und Verblockungen bewältigt werden.
Kann bis zu 7Std. dauern.
Im Anschluss kann
auch nach St. Gotthardt in die Raab, und weiter wie bei Tour 12, gefahren
werden.
Wir ersparen uns hier das nicht einfache Umtragen zweier Wehre an der Raab. Dafür haben wir an die 7
Verblockungen (je nach Wasserstand), die wir treideln (das Boot an der Leine über die
Verblockung lassen).
Für den uns entgehenden, unberührten Teil der Raab im Grenzgebiet,
entschädigt uns die Lafnitz mit einem landschaftlich sehr schönen Flussteil.
Die Einsetzstelle hängt in erster Linie von diversen Pegelständen (min saf150,
rlaf210) ab.
Wegen
dem hier auftretenden erhöhtem Materialverschleiss der Boote und Ausrüstung
aber auch des vermehrten
Einsatzes der Guids sind die
Preise etwas über dem
Normaltarif.

Eine Einsetzstelle an der Lafnitz So
startet man am einfachsten vom Ufer in die Lafnitz

Das Foto neben zeigt z.B. das Überwinden
eines, ca. 5cm über der Wasseroberfläche quer den Fluss sperrenden Baumes. 
Idylle
auf der Lafnitz

Unsere Hängematten in einem Camp an der Lafnitz

Die Fotos oben zeigen den Rastplatz bei der Fritzmühle, nachdem wir das Wehr
ohne Probleme umtragen
haben. Dieses Umtragen wird 2007 entfallen. Dazu der Bericht unten.
Hier der Bericht des EU - Life Projektes
Life
- Baubeginn für die "neue
historische" Lafnitz bei Rudersdorf
Nunmehr
ist die naturnahe Umlegung der Lafnitz im Bereich der Fritzmühle auf einer Länge
von rund 500 m vorgesehen, um das Fließgewässerkontinuum wieder vollständig
herzustellen.
Die
Lage des „neuen“ Gerinnes der Lafnitz wurde weitgehend der historischen
Gerinnelage der Lafnitz in diesem Bereich angenähert und bringt neben
wesentlichen ökologischen Verbesserungen auch maßgebliche Verbesserungen
hinsichtlich des Hochwasserschutzes und Sedimenttransportes der Lafnitz mit
sich. Gleichzeitig wird auch eine zusätzliche Gewässerfläche neu
geschaffen. Das
Ziel des Projektes ist, die Lafnitz zu einem europäischen Musterfluss zu
entwickeln, sowie die Flusslandschaft der Lafnitz durch
die
Rückgewinnung, den Zusammenschluss und
den
Schutz von Flusslebensräumen
wiederherzustellen
und zu verbessern.
Die Fertigstellung ist bereits erfolgt.
Für
Infos über das Lafnitztalprojekt bitte
auf
das nebenstehende Logo klicken
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Man kann sehr leicht mit dem Fluss nähere
Bekanntschaft machen und wir sind schon gespannt, welche Überraschung
hinter der nächsten Biegung der Lafnitz auf
uns wartet.

Ein solches Hindernis hinter einer scharfen Biegung des Flusses ist manchmal Schuld an
einer Kenterung.
Inzwischen haben wir einige Stellen einigermassen entschärft, und werden auch
bei jeder Tour passierbarer gemacht, womit wir auch einen kleinen Beitrag zum
Hochwasserschutz und Sicherheit unserer Gäste leisten.
So wie hier ist es ein Leichtes das Hindernis zu überwinden.

Die Ramsargebiet Lafnitztal-Mitarbeiterin Maria
Estella Duernecker beim Fahren durch eine
Verblockung.
Wir beenden meist
unsere Tour nach dieser Verblockung bei der Mündung der Feistritz, und setzen in
der Nähe des Golfplatzes bei Gillersdorf aus. Bei entsprechender Lufttemperatur
ist dort, wegen der geringen Strömung ein angenehmes Baden möglich
Wer weiter in Richtung Ungarn fahren will, muss sich
mit mehreren solcher Verblockungen auseinandersetzen. Hier das nicht
einfache Treideln über das Hindernis.

Nach der Mündung der Feistritz ist der Fluss reguliert, und bietet ausser einigen
Verblockungen, die erste grössere ist gleich 400m nach unserer
Aussetzstelle, bis zur Raab bei St. Gotthardt keine Besonderheiten. Hier
noch eine der typischen Stufen auf dem Weg nach Ungarn.
Gemütliche fahrt in Richtung ungarische Grenze
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